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25.11.2022, 12:50 Uhr | LdO
Landsmannschaft der Oberschlesier hat einen neuen Bundesvorstand...
...aber auch einen Rat und ein Schiedsgericht.
v.l. Ceglarek, Krusel, Hora, Wladarz, Plaszczek, Just
Bochum -

In der Bundeshauptversammlung der Landsmannschaft der Oberschlesier am 19.11.2022 wurde der neue Vorstand gewählt. Das Amt des Bundesvorsitzenden verbleibt weiterhin bei Klaus Plaszczek, der darin eine 29-jährige Erfahrung mit sich bringt. Ebenfalls weiterhin dabei ist die Kreisvorsitzende Kassel, Maria Hora, als Beisitzerin. Christine Just, Kreisvorsitzende Hamm, bisher Schatzmeisterin, übernimmt von nun an die Funktion der Bundessozialreferentin. Als langjährige Angestellte beim Bürgeramt Hamm kennt sie die Anliegen der Aussiedler und der deutschen Vertriebenen im Bereich Soziales.

Der Rest der Mannschaft sind neue Gesichter, allerdings alles andere als Neulinge in der LdO. Johann Ceglarek, stellv. Kreisvorsitzender Gütersloh, bestreitet gleich zwei Ämter parallel, nämlich das des Stellvertreters und das des Bundeskulturreferenten. Ceglarek veranstaltet jährlich u.a. das OSJ-Sportfest, ein Malwettbewerb für Kinder und unterstützt aktiv den Schülerwettbewerb Begegnung mit Osteuropa der Bezirksregierung Münster.

Mit Sebastian Wladarz als einem weiteren Stellvertreter kehrt ein altes Gesicht in die landsmannschaftlichen Kreise zurück. Wladarz, Vorsitzender der Stiftung Haus Oberschlesien mit dem Oberschlesischen Landesmuseum, leitete einst die Geschäftsstelle der Landsmannschaft und steht dieser bis heute nahe. Über seine politischen Beziehungen ging die LdO nach Rom, wo sie 2011 persönlich Papst Benedikt und 2015 Papst Franziskus begegnete. Aktuell freut sich Wladarz darüber, dass man mit dem Kulturreferenten für Oberschlesien, Dr. David Skrabania, einen absoluten Kenner als Museumsdirektor gewinnen konnte.

Hora bekommt Unterstützung vom weiteren Beisitzer, Christoph Krusel. Der Kreisvorsitzende Nürnberg, betont stets, wie wichtig es ist, die Landsmannschaft zu aktivieren. Gemeinsam mit seinen Leuten besucht er regelmäßig die „alte Heimat“, insbesondere den Annaberg, veranstaltet Kegelnachmittage und den wöchentlichen Stammtisch. Beide Kreisgruppen sind ohnehin reisefreudig, also bahnt sich womöglich eine gemeinsame Reise nach Oberschlesien an?  

Der Mann mit dem Faible für Zahlen heißt Hubert Sonder, Landesvorsitzender Baden-Württemberg und Kreisvorsitzender Karlsruhe. Bisher bewies sich Sonder als ein akribischer und gewissenhafter Kassenprüfer. Da liegt es auf der Hand, dass er mit seinen Qualitäten für das Amt des Schatzmeisters prädestiniert ist.

Mit Daniel Gora konnte die LdO in diesem Jahr nicht nur ein neues Mitglied im Bundesverband gewinnen, sondern auch einen Bundesjugendbeauftragten. Der Student ist vielseitig aktiv, u.a. im Bund der Jugend der Deutschen Minderheit in Oppeln/Opole, in der Kölner OMV CDU/CSU und in der Studentenverbindung Salia Silesia. Gora ist auch gut mit der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen vernetzt. Seine Forderung an die LdO ist eine innovative Ausrichtung, mit welcher man die Jugend von heute anspricht, ohne das Alte zu verwerfen.

Brückenbau gehört zu den Aufgaben der LdO. Mit Silvia Koziolek-Beier hat sie nun eine Beauftragte für Oberschlesien mit einem Wohnsitz in Ortenau und einem in Groß-Strehlitz/Strzelce Opolskie. Koziolek-Beier war früher viel kulturell aktiv für die Deutsche Minderheit, leitet mittlerweile eine Sprachschule und ein Dolmetscherbüro in ihrem Wohnort in unserem östlichen Nachbarland.


(v.l. Sonder, Gora, Koziolek-Beier)

Als Fazit lässt sich sagen, dass der Vorstand progressiv zusammengesetzt ist und sich deutlich verjüngt hat. Alleine eine Person ist unter 30, eine weitere unter 40, eine unter 50, eine unter 60, 3 unter 70. Dies ist wichtig, um die Arbeit der LdO an weitere Generationen zu geben, damit das oberschlesische Kulturerbe auch künftig im europäischen Kontext bestehen bleibt.

Weiterhin wurde am 19.11. der Rat der Landsmannschaft wiederbelebt. Somit ist Willibald Piesch, Vorsitzender Landesgruppe Hamburg, vom Stellvertreter der LdO zum Ratspräsidenten gewechselt. Zur Seite stehen ihm Benedikt Kusch, Vorsitzender des Fördervereins der Stiftung Haus Oberschlesien, und die Ehrenvorsitzende der LdO-Bayern, Gertrud Müller.


(v.l. Kusch, Piesch, Müller mit A. Panczyk, LdO-Gütersloh)

Auch wurde das Schiedsgericht mit dem Vorsitzenden Alois Kapinos, ehemaligen Kreisvorsitzenden Karlsruhe und Landessozialreferenten, wieder aktiviert. Einen interessanten Beitrag Dr. Skrabanias zu Kapinos finden Sie hier: www.silesia-news.de/2022/01/10/alois-kapinos-das-bundesverfassungsgericht-hueter-der-verfassung

 

Mit den Kassenprüfern Christof Cziumplik, Kreisvorsitzender Herford, und Zuzanna Bock, Frauenvorsitzende LdO-NRW, werden die Gremien komplettiert.



Wir bedanken uns bei allen für ihre Bereitschaft und wünschen viel Glück und Erfolg!

Glück auf!


(Fotos: © LdO, Hubert Sonder, Silvia Koziolek-Baier, Silesia-News, Roswitha Dorfner)

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