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15.09.2021, 18:14 Uhr | Christoph Martin Labaj
Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Friedrichshafen - Aus Anlass des nationalen „Gedenktages für die Opfer von Fluht und Vertreibung“ hat die Landsmannschaft der Oberschlesier Kreis- und Ortsgruppe Friedrichshafen e.V. und Bund der Vertriebenen Kreisverband Bodensee zu diesjährigem Gedenktag eingeladen, der am 03. September 2021 um 16:30 Uhr am Gedenkstein „Unserer Ostdeutschen Heimat zum steten Gedenken“ am östlichen Bodenseeufer beim Jachthafen in Friedrichshafen stattfand.

Am Anfang begrüßte Vorsitzender der LdO und BdV Herr Gregor Thomen alle anwesenden und eingeladenen Gäste.
Die Schirmherrschaft für den diesjährigen Gedenktag hat der Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen Andreas Brand übernommen, der nicht persönlich anwesend sein konnte und durch Stadtrat Eduard Hager verträten wurde.

Von der CDU hat an dem Gedenktag Herr Volker Mayer-Lay Bundestagkandidat der CDU Bodenseekreis teilgenommen.
Herr Hager hat die besten Wünsche des Oberbürgermeisters übergebracht. In seiner Rede erinnerte er wie schmerzlich unsere Land erfahren hat welche Schrecken Fluht auslöst. „Wenn wir auf die Zeit am Ende des Zweiten Weltkrieges zurückblicken, schauen wir auf ein Bild des Grauens.“ „Aus dieser Erfahrung  ergibt sich eine Verantwortung: Die Schicksale der Vertriebenen sind uns Mahnung, dass Vertreibung unter keinen Umständen zu rechtfertigen ist und niemals Mittel der Politik sein darf.“
„Die Verantwortung für das Erinnern an das Schicksal und die Ursachen von Flucht und Vertreibung endet nicht. Denn wo wir nicht erinnern, sondern vergessen, dort lassen wir neues Unheil zu.“, sagte er.



Herr Gregor Thomen betonte:“Mit dem Gedenktag haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Beitrag, den die Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler für die gute Entwicklung des Landes Baden – Württemberg und der Stadt Friedrichshafen geleistet haben, zu würdigen und zugleich die Erinnerung an Flucht und Vertreibung wachzuhalten.“ „Wir müssen uns an vergangenes und gegenwärtiges Leid erinnern, und wir müssen unseren Anspruch auf Menschlichkeit formulieren und in Gegenwart und Zukunft durchsetzen.“

„Der Wille zu Versöhnung und Neuanfang ist einer der wesentlichen Pfeiler des geeinten Europas, woran die Heimatvertriebenen einen wichtigen Anteil haben. „Mit Verzicht auf Rache und Vergeltung haben die deutschen Heimatvertriebenen einen großartigen historischen Beitrag zur Aussöhnung und zur Einigung Europas geleistet.“

Mit einer Kranzmiederlegung wurde der Gedenktag beendet.

Es war eine sehr würdige Feierstunde, die musikalisch durch die Teilnahme
der 5-köpfigen Musikkapelle Hiltensweiler begleitet wurde.

Peter Neugebauer
Schriftführer
LdO Kreis- und Ortsgruppe Friedrichshafen e.V.

Bilder: © LdO-Friedrichshafen


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