Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. - Heimat ∙ Vaterland ∙ Europa
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April 2021
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24.04.2021
Samstag
23:15 Uhr
Unsere Mütter – unsere Großmütter

Treffpunkt:
Phoenix

Waren sie Opfer, Mitläuferinnen oder gar mitschuldig? Private Filmaufnahmen und Tagebücher zeigen das Leben von Frauen im Zweiten Weltkrieg jenseits der NS-Propaganda. Wie sah ihr Alltag damals aus, was hat der Krieg aus ihnen gemacht? Waren Frauen wirklich so angepasst, fügsam und fruchtbar, wie es die Naziideologie vorschrieb? „ZDF-History“ schildert fünf Frauenschicksale im Zweiten Weltkrieg. „Kein Gruß, kein Lebenszeichen. Meine Sorge um dich, mein Herzlieb, wird immer größer. Du musst einfach wiederkommen. Wir brauchen dich doch so notwendig“, schreibt Luise Stieber aus Stuttgart an ihren Mann Paul. Der gilt seit 1943 als vermisst. Luise bangt um sein Wohlergehen, muss sich allein um den Familienbetrieb und die Kinder kümmern – wie Millionen andere Frauen in diesen Kriegsjahren. Der Krieg zerreißt Familien, macht Frauen zu Alleinerziehenden und lässt sie oftmals verzweifeln. Das offenbaren Tagebücher und Briefe wie von Luise Stieber oder Ilse Schünemann aus Meerane. Die fünffache Mutter und Arztfrau ist überzeugte Nationalsozialistin. Als der Krieg ausbricht, ist es für sie selbstverständlich, dass auch ihre drei Söhne an die Front ziehen. Doch ihre Illusionen zerbrechen; zwei Söhne fallen und als der Krieg verloren ist, nimmt sich Ilse Schünemann das Leben und tötet auch ihre Töchter Heidi und Andrea. „Ohne Deutschland kann ich nicht leben und habe den Mädels das Leben gegeben und darf es ihnen auch nehmen“, schreibt sie in einem ihrer letzten Briefe. Lona von Lieres, adlige Gutherrin aus Oberschlesien, verliert durch den Krieg nicht nur ihre Überzeugungen, sondern auch ihren ältesten Sohn, ihr Leben auf Schloss Golkowitz und ihre Heimat. Die Hobby-Filmerin hat den Alltag und das Familienleben in bewegten Bildern festgehalten – einzigartige Filmaufnahmen einer untergegangenen Welt. Erika Ohr, Schäferstochter aus dem Hohenloher Land, gehört zu den vielen Frauen, die sich freiwillig zum Kriegseinsatz melden. Rund 500 000 Frauen dienen als Wehrmachtshelferinnen, 400 000 als Krankenschwestern beim Roten Kreuz. Erika Ohr hofft, dem ländlichen Dasein zu entfliehen, doch in der Ukraine wird sie mit der grausamen Kriegswirklichkeit konfrontiert. Das Beispiel von Ruth Andreas-Friedrich aus Berlin zeigt, dass es auch in der NS-Diktatur möglich war, ein Leben jenseits der Naziideologie zu führen. Die geschiedene Journalistin und Hitlergegnerin schart eine Gruppe Gleichgesinnter um sich, die sich „Onkel Emil“ nennt und jüdischen Verfolgten hilft, zu überleben. Diese Schicksale stehen stellvertretend für das Leben von Millionen Frauen damals in Deutschland.

  
01.05.2021
Samstag
16:00 Uhr
Maiandacht/Autosegnung

Treffpunkt:
St. Engelberg
Sandstr. 20
E-Mail:
Edith Vieth



  

10.05.2021
Montag
17:00 Uhr
Muttertagsfeier

Treffpunkt:
Franziskussaal
Goerdelerstr. 80
E-Mail:
Edith Vieth



  

11.05.2021
Dienstag
19:00 Uhr
Panel zum Thema Zukunftsmobilität

Treffpunkt:
Haus Oberschlesien (nur Online!)

www.kulturkreis-hoesel.de/programm/panel-zum-thema-zukunftsmobilitaet-2021-05-11-190000

  

27.05.2021
Donnerstag
00:00 Uhr
AUF BEETHOVENS SPUREN IN SCHLESIEN, MÄHREN UND BÖHMEN

Telefon:
02642-2009-0
E-Mail:
info@intercontact-reisen.de

Musikalisch-kulturelle Studienreise anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven (1770-1827) von HAUS SCHLESIEN, Königswinter in Kooperation mit dem „Netzwerk Ludwig van B.“ e.V., Bonn
27. Mai bis 5. Juni 2021

Info

  

27.05.2021
Donnerstag
00:00 Uhr
Leipziger Buchmesse 2021

Treffpunkt:
Leipziger Messe Gesellschaft mbH
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Telefon:
+49 341 678-0
E-Mail:
info@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse findet 2021 vom 27. bis 30. Mai statt

Bundesministerium für Kultur und Medien unterstützt mit einer Million Euro

Die Leipziger Buchmesse findet gemeinsam mit dem Lesefest Leipzig liest, der Manga-Comic-Con und der Antiquariatsmesse im kommenden Jahr vom 27. bis 30. Mai auf dem Gelände der Leipziger Messe statt. Die Leipziger Messe hat sich zu dieser Entscheidung mit dem Beirat der Leipziger Buchmesse abgestimmt.

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt die Leipziger Buchmesse mit einer Million Euro aus dem Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR, um die Folgen aus der Corona-Krise für die Branche abzumildern. Es ist geplant, die Mittel für die Förderung der Teilnahme von Ausstellern, für digitale Projekte und die Schaffung schutzdienender Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen für Aussteller und Besucher zu verwenden.

Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe: „Zum einen besitzt für uns die Gesundheit unserer Austeller und Besucher hohe Priorität. Dem tragen wir Rechnung mit der passgenauen Umsetzung unseres Hygienekonzeptes, dessen Genehmigung bereits vorliegt. Dazu schaffen wir als verlässlicher und kompetenter Partner der Buchbranche mit der neuen Terminsetzung flexible Rahmenbedingungen, damit die Leipziger Buchmesse 2021 erfolgreich und begeisternd stattfinden kann.“

Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, erläutert: „Eine Leipziger Buchmesse im Mai gewährt uns mehr Flexibilität bei der Durchführung der Veranstaltung. Wir können im Hinblick auf die pandemische Situation zusätzlich das Außengelände nutzen und gewinnen mehr Möglichkeiten für das Lesefest Leipzig liest und die Manga-Comic-Con. Im Folgejahr soll die Leipziger Buchmesse wieder im März stattfinden.“

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Messe GmbH: „Wir freuen uns darauf, alle Bücherfans und Kulturinteressierten im Mai 2021 in Leipzig begrüßen zu dürfen. Der neue Termin ist auch ein gutes Signal für Touristik, Hotellerie und Gastronomie in Leipzig. Denn gerade nach der sehr bedauerlichen Absage in diesem Jahr sind die kommende Leipziger Buchmesse und Leipzig liest umso wichtiger für die Stadt und die Region. Wir werden ein großartiges Lesefest feiern.“

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels: „Die Entscheidung der Leipziger Buchmesse, die Möglichkeit einer Verschiebung in den Mai 2021 zu nutzen, kann ich gut nachvollziehen. Sie ist für die Branche eine Chance.“

Das Format der Leipziger Buchmesse 2021 wird jetzt schrittweise verfeinert. Weitere Informationen, die sich aus der Terminverschiebung und der Anpassung des Konzepts ergeben, erhalten die Aussteller Ende September.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und Leipzig liest – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC). Parallel dazu findet die 26. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Mitteilung
Tickets


  

27.05.2021
Donnerstag
00:00 Uhr
Leipziger Antiquariatsmesse (27.05.2021 - 30.05.2021)

Treffpunkt:
Leipziger Messe
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
Telefon:
+49 341 678-0
E-Mail:
info@leipziger-messe.de

Mit weit mehr als 1.000 Lesungen, Symposien und Vorträgen, die zur Leipziger Buchmesse rund um das Thema Buch stattfinden, ist Leipzig zum Publikumsmagneten der Branche geworden. Diese Messe gilt nicht nur als ein Pflichttermin der Branche, sondern auch als die Messe der Leser und Bibliophilen

Kamen 2002 noch 66.000 Besucher nach Leipzig, hat sich diese Zahl 2009 bereits mehr als verdoppelt: 153.000 Menschen besuchten das neue Messegelände und konnten sich über die Neuerscheinungen von über 2.000 Verlagen aus ca. 100 Ländern informieren.

Die Antiquariatsmesse wurde bereits 1995 in die Buchmesse integriert - zum weltweit wohl ersten Mal fanden alte Bücher, Graphik und Autographen ihren Platz in einer Neubuchmesse. Seitdem ist Leipzig ein fester Bestandteil im alljährlichen Messekalender geworden, wobei die Aussteller jedes Jahr mehr von den wachsenden Besucherzahlen der Buchmesse profitieren.

Die "Literaturmeile der Leipziger Antiquariatsmesse" schlägt die Brücke vom großzügigen eigenen Areal zum Trubel der Buchmesse und spricht auch die Besucher an, die mit der "Welt des alten Buchs" bisher wenig vertraut waren. Der eigene Katalog hingegen wird weltweit an bekannte Bibliophile und Institutionen versandt.