Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. - Heimat ∙ Vaterland ∙ Europa 
15:12 Uhr | 17.05.2021 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressumSitemapInhaltsverzeichnis





Ob Oberschlesier oder nicht, ob jung oder alt - neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen!
 Terminplaner
März 2021
SoMoDiMiDoFrSa
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031
03.03.2021
Mittwoch
18:30 Uhr
Migrationsgeschichte Oberschlesiens. Globale Migrationen aus lokaler Perspektive

Treffpunkt:
Facebook
Telefon:
+49(0)2102-965-0
E-Mail:
info@oslm.de

Onlineveranstaltung

In Kooperation mit dem Kulturreferenten für Oberschlesien, Dr. D. Skrabania

Die Region Oberschlesien ist ein herausragendes Beispiel für eine tiefverankerte Kultur der Migration. Von hier aus migrierten Einwohner in alle Himmelsrichtungen und entwickelten transmigrantische Routen nach Russisch-Polen, Großpolen, in das Innere des Deutschen Reiches, die US-amerikanischen Bundesstaaten Wisconsin und Minnesota und in die südbrasilianische Provinz Paraná. Durch die Beseitigung der Leibeigenschaft und des behördlichen und grundherrlichen Aufenthaltsbestimmungsrechts nahm die Mobilität der Oberschlesier ab der Mitte des 19. Jahrhunderts massiv zu. Die unterschiedlichen Routen und komplexen Hintergründe dieser Migrationen sind bis heute kaum erforscht, obwohl die Ansiedlung von Oberschlesiern an äußerst verschiedenen Breitengraden einen ungewöhnlich vielschichtigen Einblick in das Phänomen des Migrierens im breiteren, ja globalen Zusammenhang bietet. Anhand der vielfältigen oberschlesischen Migrationsbewegungen in und über Europa hinaus wird zudem der Wandel eines deutsch-polnischen Grenzraums und die Genese transnationaler Migrationsnetzwerke sichtbar. Die vielfältigen Migrationsbewegungen, die von Oberschlesien ausgingen, nach Oberschlesien zurückführten und transnationale Räume entstehen ließen, regen dabei dazu an, das Eigene und das Fremde immer wieder aufs Neue zu reflektieren.

Dr. Andrzej Michalczyk studierte an der Universität Warschau und promovierte  an der Universität Erfurt (die Dissertation wurde mit dem Förderpreis des polnischen Generalkonsulats in Köln ausgezeichnet).  Es folgten verschiedene Stipendien und Forschungsaufenthalte u.a. am Institut für Europäische Geschichte in Mainz sowie am Herder-Institut Marburg. Seit Oktober 2007 ist er akademischer Rat für Neuere und Neueste und Ostmitteleuropäische Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Er hatte außerdem mehrere Gastdozenturen wie etwa 2012 an der Schlesischen Universität Kattowitz, 2015 an der University of Strathclyde, Glasgow, 2017 an der Universität São Paulo, Brasilien und  2018 an der Central Michigan University, USA.

www.facebook.com/events/1299922323697381/%20%20Kulturreferat%20f%C3%BCr%20Oberschlesien

  

05.03.2021
Freitag
12:00 Uhr
Filmpremiere: Heimatstuben – ein Teil der eigenen Stadtgeschichte Zukunftssicherung der Heimatstuben in der Praxis am Beispiel der Stadt Heppenheim (Bergstraße)

Treffpunkt:
YouTube

PRESSEMITTEILUNG des BdV-Hessen

Seit 1949 bis in die 1990er Jahre hinein entstanden in Anlehnung an die Institution des Museums insgesamt fast 600 Heimatstuben in der Bundesrepublik Deutschland. Die Mehrheit der gegründeten Einrichtungen wurde und wird bis heute von landsmannschaftlichen Heimatortsgemeinschaften getragen, deren Mitglieder zumeist die ehrenamtliche Betreuung übernehmen.

Die heimatkundlich interessierten Gründer und Betreiber haben einen gemeinsamen Erinnerungsraum geschaffen, in dem sie sich regelmäßig trafen und Dokumente sowie Objekte aus der ‚alten Heimat‘ zusammengetragen haben. Zu den einzelnen Medien in den sogenannten ‚ostdeutschen Heimatstuben‘ gehören vorrangig Fotografien, Karten, Gemälde und Grafiken, Modelle, Dokumente und persönliche Erinnerungsstücke, die szenisch arrangiert werden und dadurch eine sinnstiftende Zusammenstellung erzeugen. Zusätzliche Begleittexte zur Erläuterung sind im Unterschied zu Museen und Ausstellungen nur in geringem Maße vorhanden. Deshalb und vor allem auch vor dem Hintergrund des bevorstehenden Generationenwechsels der letzten Erlebnisjahrgänge stellen sich viele Heimatstubenbetreibende die Frage, wie es weitergeht.

Zukunftssicherung der Heimatstuben in der Praxis am Beispiel von Heppenheim (Bergstraße)

Der BdV Landesverband Hessen hat im September 2020 im Rahmen eines durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) geförderten Filmprojekts am Beispiel der Kreisstadt Heppenheim aufgezeigt, wie eine nachhaltige Bestandssicherung von Heimatstuben gelingen kann. Neben einem audiovisuellen Rundgang durch den Sammlungsbestand der Ostdeutschen Kultur – und Heimatstube mit Schönbacher Stube und einen Einblick in das Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde wurden themenbezogene Interviews mit den Heimatstubenbetreibern Gerhard KASPER und Herbert SCHÖNAUER sowie der Museumsreferentin Luisa WIPPLINGER geführt. Die Kreisstadt Heppenheim (Bergstraße) ist sich ihrer identitätsstiftenden Verantwortung bewusst und gibt folgende Stellungnahme ab: „In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges fanden etwa 24 000 entwurzelte Menschen im Kreis Bergstraße, davon ca. 1500 in der Kreisstadt Heppenheim, ein neues Leben und wurden über die Jahre in Stadt und Gemeinde integriert. Die Ostdeutsche Kultur- und Heimatstube mit Schönbacher Stube im Kurmainzer Amtshof ist seit ihrer Eröffnung am 17. Juni 1986 Begegnungs- und Erinnerungsstätte, steht symbolisch für die Kultur der verlorenen Heimat und ist mit ihrer Funktion ebenso fester Bestandteil des hiesigen historischen und kulturellen Erbes der Stadt Heppenheim, wie die Thematik der Flucht und Vertreibung selbst. Die Räumlichkeiten im Amtshof stehen dafür zunächst weiterhin zur Verfügung, bis die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem örtlichen BdV-Kreisverband ein entsprechendes Konzept für eine langfristige Erhaltung erarbeitet hat. Eine Teilintegration beispielsweise durch die Präsentation gezielter Exponate und eines digitalen Rundganges durch die Heimatstube im Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde ist dabei denkbar.“

Entstanden ist ein 23minütiger Film, der einerseits die Vielfalt des Sammlungsbestandes der Ostdeutschen Kultur – und Heimatstube mit Schönbacher Stube eindrücklich zeigt, andererseits die tragende Rolle der Gemeinden und Städte bei der Zukunftssicherung der Heimatstuben.

Ab 5. März 2021 ist die Dokumentation auf dem YouTube-Kanal des BdV Landesverbandes Hessen CULTURE TO GO zu sehen: www.youtube.com/channel/UCnoG5EhIsisluznJeo3WeBA.

Begeben Sie sich mit uns auf einen filmischen Rundgang durch den vielfältigen Sammlungsbestand!

  

14.03.2021
Sonntag
16:00 Uhr
Kreuzwegandacht

Treffpunkt:
St. Katharina Solingen-Wald
Weyerstr. 316
42719 Solingen
E-Mail:
Edith Vieth

Lassen Sie sich den Termin bestätigen!

  

14.03.2021
Sonntag
17:00 Uhr
„Vuillaume-Gala”

Treffpunkt:
Haus Oberschlesien (nur Online!)

www.kulturkreis-hoesel.de/programm/vuillaume-gala-2021-03-14-170000

  

18.03.2021
Donnerstag
14:30 Uhr
“Schicksalstag unserer Heimat” - Volksabstimmung in Oberschlesien

Treffpunkt:
Haus Schlesien
Dollendorfer Str. 412
53639 Königswinter
Telefon:
+49(0)2244 886 0
E-Mail:
info@hausschlesien.de

Am 20. März jährt sich zum 100. Mal die Volksabstimmung in Oberschlesien, bei der die Einwohner der Region über die Zugehörigkeit Oberschlesiens zu Deutschland oder Polen entscheiden sollten. Es geht um die Vorgeschichte des Plebiszit und die teils aggressive, die Abstimmung selbst sowie die Ergebnisse und die Folgen für Land und Leute.

Entgelt 3,- €, ermäßigt 1,50 €

  

20.03.2021
Samstag
00:00 Uhr
Abstimmungsgedenken

E-Mail:
gundrum.an@gmail.com



  

20.03.2021
Samstag
15:00 Uhr
Ausstellung: Polen oder Deutschland? Oberschlesien am Scheideweg

Treffpunkt:
YouTube
Telefon:
02102 9650
E-Mail:
info@oslm.de



Info

www.youtube.com/channel/UCBQiwfQi870856d4trFI70Q

 20.03.-31.12.2021

  

21.03.2021
Sonntag
17:00 Uhr
100 Jahre nach der Volksabstimmung in Oberschlesien

Treffpunkt:
Facebook

"Mit der Antwort auf die Frage nach der staatlichen Zugehörigkeit Oberschlesiens hatten [die Schlesier vor 100 Jahren] jedes Recht zu glauben, ihre Heimat würde je nach Ergebnis bei Deutschland verbleiben oder ein Teil Polens werden. (...) Sie haben nicht vermutet, dass die Ergebnisse einer Interpretation unterliegen werden und ihre Heimat durch eine Grenze geteilt wird."

In diesem Text (voller Inhalt hier) geht schon Bernard Gaida auf das Thema Volksabstimmung ein, deren 100. Jahrestag und deren Konsequenzen wir dieses Jahr gedenken können.

Historiker Prof. Ryszard Kaczmarek, Regionalforscher Dawid Smolorz, Studentin Monika Mikołajczyk und Bernard Gaida, Vorsitzender des Verbandes deutscher Gesellschaften in Polen (VdG) diskutieren am 21. März über das Plebiszit in Oberschlesien.(VdG)

Link

  

24.03.2021
Mittwoch
18:00 Uhr
Filmpremiere auf SKGD.pl „Volksabstimmung in Oberschlesien. 1921“

Treffpunkt:
www.skgd.pl

skgd.pl/de/2021/03/22/premiera-filmu-na-skgd-pl-plebiscyt-na-gornym-slasku-1921/

  

26.03.2021
Freitag
15:00 Uhr
Kreuzweg

Treffpunkt:
Würzburger Käppele
Spittelbergweg 21
97082 Würzburg
E-Mail:
g-rinke@t-online.de



  
06.04.2021
Dienstag
19:00 Uhr
Philosophischer Abend mit Peter Leitzen

Treffpunkt:
Haus Oberschlesien (nur Online!)

www.kulturkreis-hoesel.de/programm/philosophischer-abend-mit-peter-leitzen-2021-04-06-190000

  

12.04.2021
Montag
17:00 Uhr
Osterfeier

Treffpunkt:
Franziskussaal
Goerdelerstr. 80
E-Mail:
Edith Vieth

Lassen Sie sich den Film bestätigen!

  

17.04.2021
Samstag
00:00 Uhr
Landmannschaft der Oberschlesier- KG-Gütersloh: Frühlingsball

Telefon:
05209 98 17 43
E-Mail:
johannceglarek@web.de

Bitte kontaktieren Sie Herrn Johann Ceglarek bezüglich Teilnahme.

  

18.04.2021
Sonntag
19:30 Uhr
Willibald Piesch, stellvertretender Bundesvorsitzender, im TV


www.ndr.de/fernsehen/livestream/livestream223.html

  

19.04.2021
Montag
18:00 Uhr
Jahrbuch Polen 2021. Oberschlesien - Online-Präsentation

Treffpunkt:
Facebook/Zoom

Am Montag, den 19. April 2021, um 18 Uhr lädt das Deutsche Poleninstitut zu einer Online-Präsentation des aktuellen Jahrbuchs Polen 2019 ein:

Wo liegt Oberschlesien?
mit Marcin Wiatr, Jan Opielka und Andrea Polanski / Moderation: Andrzej Kaluza und Julia Röttjer

Anmeldung zum ZOOM-Meeting. Die Präsentation ist auch auf Facebook zu sehen (dazu muss man kein aktiver FB-Nutzer sein, einfachn klicken und schauen, aktiver Nutzer können im Chat Fragen stellen).

Das neue Jahrbuch Polen 2021 Oberschlesien erscheint in den nächsten Tagen. Bestellung: verlag@harrassowitz.de
Mehr zum Jahrbuch hier.
Das Jahrbuch und die Präsentation sind Beiträge zum DPI-Jahresthema Oberschlesien.

Der Jahrbuchtext von Józef Krzyk “Abschied von der Kohle” ist bereits als Polen-Analyse Nr. 271 erschienen.

Infobox: Inhalt des Buches

Jahrbuch Polen 2021 – Oberschlesien
Einführung: Warum Oberschlesien?

Zbigniew Kadłubek: Wir, die Kinder Voltaires

Deutsch-Polnisches Grenzland
Krzysztof Karwat: Politik in Oberschlesien: Am Wendepunkt
Maria Szmeja: Oberschlesien ist eine problematische Region
Annemarie Franke: Eine Frage der Perspektive: Wo liegt Oberschlesien in Deutschland?
Igor Kąkolewski im Gespräch mit der Redaktion: Oberschlesien gehört ins gemeinsame deutsch-polnische Geschichtsbuch
Małgorzata Płoszaj: Familie Haase aus Rybnik
Rudolf Jaworski: „Wählt deutsch!“ – „Głosuj za Polską!“ Postkartenpropaganda in Oberschlesien

Gemeinsame Heimat – verschiedene Perspektiven
Horst Bienek: Beschreibung einer Provinz. Aufzeichnungen, Materialien, Dokumente
Stanisław Bieniasz: Die Oberschlesier im 20. Jahrhundert
Szczepan Twardoch im Gespräch mit Emilia Padoł: Ich mag mein ganzes Leben. Diese seltsam verworrene Geschichte gefällt mir.
Matthias Kneip: Markus oder Marek? Der lange Weg zur Zweisprachigkeit in Oberschlesien
Waldemar Gielzok: Die Renaissance der deutschen Sprache in Oberschlesien nach 1989/1990 – ein Rückblick nach drei Jahrzehnten
Karolina Jakoweńko: Ein Grab, zwei Namen

Migrationen
Marcin Wiatr: Seiltänzer und Hochstaplerinnen. Oberschlesier*innen in Deutschland
Porträts von Oberschlesier*innen in Deutschland
Andrzej Michalczyk: Migrationen aus Oberschlesien
Stanisław Bieniasz: Ende, Anfang
Bernard Gaida: Rückkehr der Oberschlesier*innen?
Ferne Heimat? Die junge Generation erzählt

Alltags-Kulturen
Beata Piecha-van Schagen / Beate Störtkuhl: Oberschlesische Arbeitersiedlungen um 1900 als Räume sozialer Kontrolle
Józef Krzyk: Abschied von der Kohle
Thomas Dudek: Poldi, Klose & Co. Fußballer zwischen Deutschland und Polen
Grzegorz Lityński: Schlesisches Kaleidoskop 1919–2018. Von Zeitzeug*innen, Liebhaberinnen und Träumern    

Essay zum Abschluss
Jan Opielka: Wer bist Du? Oberschlesien ist ein Geisteszustand

Text: Deutsches Polen-Institut Darmstadt


  

21.04.2021
Mittwoch
18:30 Uhr
Korfanty vs. Ulitzka – aus Liebe zu Oberschlesien

Treffpunkt:
YouTube

Diskussionsabend mit Dr. Mirosław Węcki und Dr. Guido Hitze
Moderation: Dr. David Skrabania, Kulturreferent für Oberschlesien

www.oberschlesisches-landesmuseum.de/besuch/veranstaltungen2/1249-podium-silesia-diskussionsabend-mit-dr-marcin-wiatr-und-dr-guido-hitze.html


  

26.04.2021
Montag
17:00 Uhr
Europäische Werte im Wandel - aus der Reihe "100 Jahre Görlitzer Programm"

Treffpunkt:
Zoom

Was sind europäische Werte? Ist die EU eine rein ökonomsche oder auch eine soziale Wertegemeinschaft? Wiegen nationale Differenzen schwerer als nachbarschaftliches Miteinander im Dreiländereck? Auf welchen Werten bauen wir miteinander das Europa von morgen auf?

us02web.zoom.us/webinar/register/WN_pzH0gHxNQ-OCHNXC-prK5Q

de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6rlitzer_Programm

  





News-Ticker
Presseschau
Suche
Newsletter abonnieren
Ihre E-Mail Adresse:

Termine
Impressionen
 
0.02 sec. | 486284 Visits