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28.07.2014, 22:10 Uhr | Sebastian Wladarz Übersicht | Druckansicht
Deutsche Minderheit muss Instrumente der Sprachencharta offensiver nutzen
Bundesvorsitzender Plaszczek besucht Europarat


Am Rande der letzten Plenarsitzung hat der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Oberschlesier, Klaus Plaszczek, den Europarat besucht. In einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter, Julius Georg Luy, und dem Mitglied der Parlamentarischen Versammlung, Dr. Bernd Fabritius MdB, kamen die Umsetzung der Europäischen Sprachencharta in Polen und der polnische Staatenbericht im Rahmen des zweiten Monitoringzyklus zur Sprache. Der Staatenbericht verspätet sich bekanntlich um ein Jahr.

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Dr. Bernd Fabritius, Klaus Plaszczek und Julius Georg Luy in Straßburg
Die Gesprächspartner stellten gemeinsam fest, dass sich die Situation der muttersprachlichen Bildung für die Deutschen in Polen seit der Wende zwar verbessert habe, jedoch immer noch unbefriedigend sei. Botschafter Julius Georg Luy hatte als ehemaliger Generalkonsul in Stettin einen guten Überblick und ein großes Verständnis für die Anliegen der deutschen Minderheit in Polen. Dr. Bernd Fabritius MdB bot seinerseits an, anzuregen, einen Bericht für die Parlamentarische Versammlung anzufordern. Die Gesprächspartner stimmten jedoch darin überein, erst einmal den polnischen Staatenbericht abzuwarten.

Der Botschafter ermunterte die deutsche Minderheit dazu, die Instrumente der Europäischen Sprachencharta offensiver zu nutzen. Vor allem sei wichtig, dass über Missstände kontinuierlich nach Straßburg berichtet werde. Das Sekretariat der Charta und die Ständige Vertretung Deutschlands leiten diese Informationen an das Auswärtige Amt weiter. Nur so habe die deutsche Seite im bilateralen Verhältnis zu Polen und im Rahmen der dafür vorgesehenen Institutionen, wie z.B. dem deutsch-polnischen Runden Tisch, die Möglichkeit, die unbefriedigende Situation zur Debatte zu stellen.


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