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10.06.2021, 14:17 Uhr | Christoph Martin Labaj
Neues Jugendzentrum in Oppeln eröffnet

Oppeln/Opole -

Am Samstag, dem 05.06.2021, war der deutsche Botschafter in Polen, Herr Arndt Freytag von Loringhoven, zu Gast bei der Deutschen Minderheit. Am frühen Morgen war er der Ehrengast bei der Eröffnung des neu entstandenen Jugendzentrums in Oppeln.

Im ehemaligen Gebäude des VdG, des Dachverbandes der Deutschen Minderheit in Polen, stand nach monatelangen Renovierungs- und Ausbauarbeiten der große Tag an: Das Jugendzentrum wurde feierlich eröffnet. Zusammen mit Frau Konsulin Birgit Fisel-Roesle, den politischen Vertretern aus der Region Oppeln, den Spitzen der Deutschen Minderheit, den Verantwortlichen in der Jugendarbeit und Gästen aus Deutschland wurde der neue interessante Punkt auf der Karte der Jugend zum ersten Male mit Leben gefüllt.


Neuer Punkt auf der Karte der Jugend

„Als langjähriger Organisator von Aktivitäten im Jugendbereich fällt mir selbst der Mangel an solchen Orten auf, die sich direkt an junge Menschen richten und ihnen Freiraum und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung geben“, sagte Michał Schlueter bei seiner Eröffnungsrede. Als Mitglied des Vorstands des VdG ist er gemeinsam mit der Jugendbeauftragten Beata Sordon für die Jugendarbeit der Deutschen Minderheit zuständig. Die Entwicklung der Jugendarbeit und der Kontakt der Jugend mit der Sprache und der Kultur sollen durch das Zentrum ausgebaut werden. Des Weiteren soll das Jugendzentrum auch ein Ort für mehr Austausch und Absprache unter den Organisationen werden, die sich den Kultur- und Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche verschreiben. „Es wird auch eine Anlaufstelle für junge Menschen sein, die sich für die Deutsche Minderheit und ihre Projekte interessieren, um sich einfach direkt zu informieren“, fügte Beata Sordon hinzu.


BJDM sieht Jugendarbeit gestärkt

Durch den Bau des Jugendzentrums sieht auch der Jugendverband positiv in die Zukunft. Neben den schon in den letzten Monaten mit dem neuen Vorstand erreichten Zwischenzielen der Neustrukturierung ist das Jugendzentrum ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung der Jugendarbeit von Jugendlichen für Jugendliche. Oskar Zgonina (BJDM-Vorsitzender) betonte in seiner Rede, dass gerade die Freiheit, Spontanität und auch Spaß zu einer gelungenen Jugendarbeit dazugehöre und die Jugend gerne auch selbst entscheiden soll, wie sie ihre Freizeit in der Deutschen Minderheit verbringen wolle. „Die Deutsche Minderheit basiert auf dem Gemeinschaftsgefühl. Deshalb ist es so wichtig, Beziehungen zwischen uns aufzubauen, zu stärken, aber auch neue Menschen kennenzulernen“, erklärte er. „Es besteht kein Zweifel daran, dass das Jugendzentrum ein offener Ort sein muss, an dem Jugendliche gerne hin- und ins Gespräch kommen., um ihre Ideen und Identitäten zu entwickeln.“

Text: Dominik Duda (BDJM)
Bilder: BDJM




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