Fotowettbewerb "Brückenbilder" - Auszeichnung für junge Brückenbauer

Am Donnerstag, dem 10. November 2022, hat in Berlin die Preisverleihung zum Fotowettbewerb „Brückenbilder“ stattgefunden, der gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft und der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in diesem Jahr schon zum zweiten Mal ausgerufen wurde.

„Junge Spätaussiedler/innen und junge Heimatvertriebene und Heimatverbliebene als Brückenbauer in Deutschland und Europa“ – unter dieser Überschrift beteiligten sich zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene und sendeten ihre Werke zu. Ziel des Wettbewerbs war es, der jungen Generation als Nachkommen bzw. Personen mit familiärem bzw. persönlichem Bezug zu Spätaussiedlern, Heimatvertriebenen und den deutschen Minderheiten eine Bühne zu geben. Sie sind es nämlich, die die Brückenbauer-Funktion annehmen , die es ihnen ermöglicht, in ihren jeweiligen Umgebungen für die Integration, den Austausch und auch für die Akzeptanz der jeweils anderen kulturellen Einflüsse zu stehen.

Nach einem Grußwort der Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Natalie Pawlik sowie von Thomas Konhäuser im Namen der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen hörten die versammelten Gäste einen in Bezug auf die aktuelle politische Lage beeindruckenden Festvortrag von Ira Peter, Journalistin, Podcasterin und Medienschaffende.

Hartmut Koschyk, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, hielt die Laudatio auf die Preisträger und ging auf die besondere Rolle junger Brückenbauer in der heutigen Zeit ein sowie auf die wichtige Aufgabe der Fotokunst, die Menschen zu erreichen und ein Bewusstsein zu schaffen.

Die Preisträger, die durch eine prominent besetzte Jury ausgewählt worden sind, haben es auf besondere Art und Weise geschafft, in kreativen Foto-Beiträgen, die von ihnen selbst erstellt, bearbeitet und mit einem kurzen persönlichen Erläuterungstext versehen wurden, ihre Geschichte, ihre Verbindung zum Thema bildlich zu erklären:

Elisabeth Sacharov – 1. Platz

Daniel Martin – 2. Platz

Natalja Böhm – 3. Platz

Anna Treutlein – 4. Platz

Ira Thiessen – 5. Platz

Den von der Stiftung Verbundenheit ausgeschriebenen Sonderpreis „Deutsche Minderheit“ in Höhe von 500 Euro gewinnt Oliwia Drozdowicz, eine junge und aktive Fotografin aus Niederschlesien, die am Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau studiert.

Mehr Informationen zum Fotowettbewerb gibt es auf der Internetseite www.wir-brueckenbauer.eu zu lesen.

Der Wettbewerb wurde gefördert vom Bundesministerium des Inneren und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Der Sonderpreis wurde von der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gestiftet.

 

Text und Fotos:

Dominik Duda
www.stiftung-verbundenheit.de

Dieser Beitrag wurde verfasst von

C. Labaj

Kulturreferent im Bund

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