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25.11.2016, 12:13 Uhr | Übersicht | Druckansicht
Die Oberschlesier bilden „eine menschliche und sprachliche Brücke zur deutschen Minderheit in Polen und zur polnischen Bevölkerung in Oberschlesien“
NRW-Landtag würdigt das Versöhnungs- und Freundschaftswerk der Heimatvertriebenen und Aussiedler


In einem gemeinsamen Antrag haben die Fraktionen des nordrhein-Westfälischen Landtags, neben anderen Akteuren, das Versöhnungs- und Freundschaftswerk der Heimatvertriebenen und Aussiedler gewürdigt. In dem am vergangenen Mittwoch vom Hauptausschuss beschlossenen Papier wird auch die Charta der deutschen Heimatvertriebenen indirekt als Ausgangspunkt für die Annäherung, Verständigung und Versöhnung zwischen dem deutschen und polnischen Volk bezeichnet.

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So haben „insbesondere auch die deutschen Heimatvertriebenen direkt nach der Verabschiedung der Charta wieder den Kontakt in ihre Heimatgebiete gesucht“, heißt es in der Landtagsdrucksache. Die Fraktionen betonen: „Der Bund der Vertriebenen, die Landsmannschaften und Heimatkreisgemeinschaften haben danach eine strukturierte Zusammenarbeit mit den Landsleuten in den Heimatgebieten aber auch mit der polnischen Bevölkerung aufgebaut. Auch auf Grundlage dieser Arbeit wurden die ersten Schul- und Städtepartnerschaften ins Leben gerufen.“ Damit werde die positive Leistung der Vertriebenen und Aussiedler auch über die letzten 25 Jahre hinaus gewürdigt und anerkannt, meint Bundesvorsitzender Klaus Plaszczek. „Ich freue mich deshalb, weil gerade wir als Brückenbauer im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag nicht erwähnt wurden. Dass der Landtag nun eine solche Drucksache beschließt manifestiert unseren Anspruch, ein wichtiger Partner im deutsch-polnischen Dialog zu sein, auf Länderebene, aber auch für Berlin und Warschau“, sagt der gebürtige Hindenburger.

Der Landtag hebt in seinem Beschluss aber auch die Rolle der Oberschlesier als Patenlandsmannschaft und ihrer Institutionen hervor. Sie seien ein gutes Beispiel für eine überwiegend ehrenamtliche Zusammenarbeit sowohl im kulturellen, wirtschaftlichen als auch karitativen Bereich. „Sie haben die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen befruchtet und ihre Kenntnis von Land, Leuten und Sprache – viele Oberschlesier sind zweisprachig – eingebracht. Daraus entstanden bi- oder sogar multilaterale Projekte, sowie eine institutionelle Zusammenarbeit, die für viele Menschen heute selbstverständlich ist. Ein Beispiel dafür ist die Stiftung Haus Oberschlesien mit dem Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen, die über mannigfaltige Projektpartner in Polen, der Tschechischen Republik und darüber hinaus verfügt. Die Patenlandsmannschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Landsmannschaft der Oberschlesier e.V. mit Sitz im Haus Oberschlesien (Ratingen) bildet eine menschliche und sprachliche Brücke zur deutschen Minderheit in Polen und zur polnischen Bevölkerung in Oberschlesien“, heißt es im Dokument des Landtages.

Der gemeinsame Antrag der Fraktionen geht auf einen Antrag der CDU-Landtagsfraktion zurück, der insbesondere das Versöhnungs- und Freundschaftswerk der Vertriebenen und Aussiedler im Augenmerk hatte.

Zusatzinformationen zum Download
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen
 
Antrag der CDU-Fraktion
 


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