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15.06.2016, 09:09 Uhr | Sebastian Wladarz Übersicht | Druckansicht
Bundesvorsitzender Klaus Plaszczek fordert mehr Engagement der Bundespolitik für die Landsleutein Oberschlesien
CDU-Generalsekretär Peter Tauber besuchte die Landsmannschaft in Hösel


"In Oppeln war ich schon mal als Student. Wir konnten uns da prima auf Deutsch unterhalten“, sagte Dr. Peter Tauber und zeigte damit, dass Oberschlesien für ihn kein Neuland ist. Der CDU-Generalsekretär war am Montag auf Einladung der Landsmannschaft der Oberschlesier nach Ratingen gekommen, um sich über die Arbeit der oberschlesischen Institutionen in Hösel zu informieren.

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CDU-General Dr. Peter Tauber (li.) mit LdO-Chef Klaus Plaszczek
„Dass die Unterhaltung in Deutsch so prima klappte liegt natürlich daran, dass noch schätzungsweise 300.000 Deutschstämmige in Polen, die meisten davon in Oberschlesien, leben. Damit bilden unsere Landsleute zusammen mit den Vertriebenen und Aussiedlern die stärkste menschliche und sprachliche Brücke zum polnischen Volk“, betonte Bundesvorsitzender Klaus Plaszczek. Das wollte der gebürtige Hindenburger gerade im 25. Jubiläumsjahr des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages besonders betont wissen. „Ohne das Engagement unserer Landsleute, ohne die Arbeit der Landsmannschaft, der Stiftung Haus Oberschlesien und des Oberschlesischen Landesmuseums wäre diese Erfolgsgeschichte kaum denkbar“, so Plaszczek.

Genau deshalb forderte der Chef der Landsmannschaft ein stärkeres Engagement der Politik für die Deutschen in Polen. Dazu gehöre vor allem muttersprachlicher Unterricht. Das funktioniere zur Zeit nur unzureichend, dabei sei gerade Zweisprachigkeit in einem vereinten Europa ein Trumpf. „Nur wer die Sprache und Geschichte des Nachbarn kennt, kann eine gute Brücke sein“, so Plaszczek. Auch beim Thema Wahlrecht gebe es Nachholbedarf. Während jeder Auslandspole ohne Probleme wählen darf, sei das deutsche Auslandswahlrecht kompliziert. „Gerade hier in Ratingen sind 2013 die meisten Wahlscheinanträge von Deutschen aus Polen abgelehnt worden“, bemängelte Plaszczek. Der CDU-General zeigte sich sehr interessiert und schrieb fleißig mit, „so dass wir hoffen, dass unsere Impulse in die Überlegungen in den Parteigremien einfließen“.

Im Anschluss an das Gespräch stellte Museumsdirektor Dr. Stephan Kaiser die vielfältige europäische Zusammenarbeit des Oberschlesischen Landesmuseums vor. Mit seinen 13 vertraglichen Kooperationen sei das Haus Primus unter vergleichbaren Kulturinstitutionen. Beim Rundgang erfuhr Peter Tauber dann durch die neusten Ausstellungen einiges über die schlesische Ess- und Trinkkultur sowie über das karitative Wirken von „Mutter“ Eva von Thiele-Winckler. Dabei machte Tauber viele Schnappschüsse mit dem Handy. „Ich denke, dass ganz klar geworden ist, wie unterstützenswert diese Arbeit ist, die wir als sog. ‚Oberschlesische Botschaft‘ hier machen“, zeigte sich Plaszczek erfreut.


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